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Tibetische Brücke «Ponte Tibetano» in Carasc

Eine der längsten Hängebrücken der Schweiz

Der Berghang westlich von Bellinzona lädt zu wunderschönen Wanderungen ein. Besuchen Sie Curzùtt, ein liebevoll restauriertes Dörfchen, und geniessen Sie eine Wanderung zum Ponte Tibetano. Die Seilbrücke hoch oberhalb der Magadinoebene, einer der längsten der Schweiz, verspricht einen Adrenalinkick und eine tolle Aussicht.

Westlich von Bellinzona, auf der anderen Seite des Flusses Ticino, liegt eine Region mit zahlreichen architektonischen Sehenswürdigkeiten und vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten. Seit 2015 erfreut sich das Gebiet über eine spektakuläre 270 Meter lange Hängebrücke. Diese thront in 130 Metern Höhe über dem Tal zwischen Monte Carasso und Sementina. Über einen Weg inmitten von Kastanienwäldern verbindet die Brücke ein einzigartiges altes Dorf, Curzútt, mit der faszinierenden „Via delle Vigne“, einer Weinregion in den Hügeln von Sementina und Gudo. In der Nähe von Curzútt befindet sich die romanische Kirche San Barnàrd, eines der fünf historischen Gebäude der Region von nationaler Bedeutung, vollständig mit Fresken der seregnesischen Meister des 15. Jahrhunderts bemalt. Nach der Überquerung der tibetischen Brücke erreicht man das Oratorium San Defendente, ein Zeugnis menschlicher Siedlungen auch auf dieser Talseite. Im Idealfall ist dieser Wanderweg eine Verbindung zwischen den "Castelli di Bellinzona", einem UNESCO-Weltkulturerbe, und dem Lago Maggiore und lädt ein, die gastronomischen Produkte und hochwertigen Weine der Region zu entdecken. Der Aufstieg in luftigere Höhe führt stattdessen zu den natürlichen Weiden der alten alpinen Strukturen von Orino, Mognone und Albagno mit ihren Berghütten. Eine besondere Erwähnung verdient Mornera, eine idyllische Bergstation auf 1400 Metern, inmitten von Wäldern und Weiden gelegen.

Mit der Seilbahn erreichbar, ist Mornera ein perfekter Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen, Paragliding und Klettertouren. In Monte Carasso sollte man schließlich das alte Augustinerkloster und in Sementina die Festungen, die als „Hungerfestungen“ bekannt sind, betrachten.

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