Kapelle Sogn Valentin, Vrin/Puzzatsch

Beschreibung

Die Kapelle ist vom Mai bis November offen, im Winter ist sie geschlossen.

Puzzatsch ist ein zum Dorf Vrin gehörender Maiensässweihler im Hintergrund des Tales am Beginn des Weges nach dem Diesrutpass. Die Kapelle wurde am 4. September 1643 zu Ehren von St. Bartholomäus und Valentin geweiht. Heute wird nur noch der Titel Sogn Valentin genannt. Die Bewegungen des Baugrundes haben 1743 zum Einsturz des gemauerten Schiffsgewölbes geführt. 1744 erhielt die Kapelle eine flache Holzdecke. Die Restauration der Kapelle erfolgte von 1984-1986 durch die Architekten Zumthor und Bearth. Am 25. August 1986 konnte das Gotteshaus durch Generalvikar Giusep Pelican im Auftrag von Bischof Johannes Vonderach neu geweiht werden.

Baubeschreibung: Nach Süden gerichtete barocke Kapelle mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, der mit einer dem Polygon mittels einer Halbkuppel angepassten Tonne überwölbt ist. Im Schiff sieht man noch die Reste von Kreuzgewölben, die bei einer Renovation um 1744 durch eine ländlich bemalte Flachdecke ersetzt wurden. Die Fassade ist durch Lisenen und ein Gesims in sechs Felder gegliedert. Satteldach. Weder Turm noch Glockenstuhl. Die Glocken hängen in einer Giebelöffnung.

Altar: Die drei Altäre sind aus Holz. Der Hochaltar ist ein zweigeschossiger Aufbau aus gewundenen Säulen und Pilastern mit seitlichen Akanthusranken. Vor den Pilastern die Figuren von St. Johann von Nepomuk und Laurentius. Die beiden Seitenaltäre sind gleichfalls 1731 entstanden und als Pendants komponiert. Bemalte Lederantependien, um 1730. Glocken: Franz Theus, 1848. Unleserlicher Giessername ohne Datum.

(Erfasst durch: Regiun Surselva)

Die Kapelle ist vom Mai bis November offen, im Winter ist sie geschlossen.

Puzzatsch ist ein zum Dorf Vrin gehörender Maiensässweihler im Hintergrund des Tales am Beginn des Weges nach dem Diesrutpass. Die Kapelle wurde am 4. September 1643 zu Ehren von St. Bartholomäus und Valentin geweiht. Heute wird nur noch der Titel Sogn Valentin genannt. Die Bewegungen des Baugrundes haben 1743 zum Einsturz des gemauerten Schiffsgewölbes geführt. 1744 erhielt die Kapelle eine flache Holzdecke. Die Restauration der Kapelle erfolgte von 1984-1986 durch die Architekten Zumthor und Bearth. Am 25. August 1986 konnte das Gotteshaus durch Generalvikar Giusep Pelican im Auftrag von Bischof Johannes Vonderach neu geweiht werden.

Baubeschreibung: Nach Süden gerichtete barocke Kapelle mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, der mit einer dem Polygon mittels einer Halbkuppel angepassten Tonne überwölbt ist. Im Schiff sieht man noch die Reste von Kreuzgewölben, die bei einer Renovation um 1744 durch eine ländlich bemalte Flachdecke ersetzt wurden. Die Fassade ist durch Lisenen und ein Gesims in sechs Felder gegliedert. Satteldach. Weder Turm noch Glockenstuhl. Die Glocken hängen in einer Giebelöffnung.

Altar: Die drei Altäre sind aus Holz. Der Hochaltar ist ein zweigeschossiger Aufbau aus gewundenen Säulen und Pilastern mit seitlichen Akanthusranken. Vor den Pilastern die Figuren von St. Johann von Nepomuk und Laurentius. Die beiden Seitenaltäre sind gleichfalls 1731 entstanden und als Pendants komponiert. Bemalte Lederantependien, um 1730. Glocken: Franz Theus, 1848. Unleserlicher Giessername ohne Datum.

(Erfasst durch: Regiun Surselva)

Standort
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