Erosionsformen Ruin'Aulta

Beschreibung

Als "Ruinas" werden in der Vorderrheinschlucht die waldfreien Aufschlüsse in der Bergsturzbrekzie bezeichnet. Sie befinden sich an den steilsten Stellen, wo der Rhein aufprallt und laufend zur seitlichen Erosion in der Schlucht beiträgt. Die Ruin'Aulta östlich von Tuora zählt neben den "Ruinas da Corvs" und "Las Ruinas sut Crestaulta" zu den eindrücklichsten Ruinas.

Ruinas sind wegen ihrer Steilheit unbewaldet. Dank der besonderen Beschaf-fenheit der Bergsturzbrekzie - einem Gemenge aus zerbrochenem Kalk und Gesteinsmehl, ohne Tonanteile - sind sie äusserst stabil und nur wenig ero¬sionsanfällig. Die Rinnen der kahlen Hänge sind bloss oberflächlich und wenig tief. Gelegentlich auftretender Steinschlag und kleinere Abbrüche hat-ten bisher keine verheerenden Auswirkungen.

Die Entstehung der phantastischen Erker, Kanten und Pyramiden ist das Er-gebnis ganz oberflächlichen, allmählichen Abbröckelns. Es handelt sich um Anwitterungs- und Abspülungserscheinungen. Gelegentlich an den Schlucht-wänden vorkommende kleinere Höhlen sind flach und niedrig, höchstens 10 m lang und leicht gegen den Fluss hin geneigt. An einigen Stellen finden sich Quellaufstösse . Diese tragen zur Entwässerung der Seen durch unter-irdischen Abfluss bei. Es handelt sich aber auch um aufstossendes Sickerwasser zwischen dem Grundwasserleiter und der kompakten Bergsturzbrekzie.

Als "Ruinas" werden in der Vorderrheinschlucht die waldfreien Aufschlüsse in der Bergsturzbrekzie bezeichnet. Sie befinden sich an den steilsten Stellen, wo der Rhein aufprallt und laufend zur seitlichen Erosion in der Schlucht beiträgt. Die Ruin'Aulta östlich von Tuora zählt neben den "Ruinas da Corvs" und "Las Ruinas sut Crestaulta" zu den eindrücklichsten Ruinas.

Ruinas sind wegen ihrer Steilheit unbewaldet. Dank der besonderen Beschaf-fenheit der Bergsturzbrekzie - einem Gemenge aus zerbrochenem Kalk und Gesteinsmehl, ohne Tonanteile - sind sie äusserst stabil und nur wenig ero¬sionsanfällig. Die Rinnen der kahlen Hänge sind bloss oberflächlich und wenig tief. Gelegentlich auftretender Steinschlag und kleinere Abbrüche hat-ten bisher keine verheerenden Auswirkungen.

Die Entstehung der phantastischen Erker, Kanten und Pyramiden ist das Er-gebnis ganz oberflächlichen, allmählichen Abbröckelns. Es handelt sich um Anwitterungs- und Abspülungserscheinungen. Gelegentlich an den Schlucht-wänden vorkommende kleinere Höhlen sind flach und niedrig, höchstens 10 m lang und leicht gegen den Fluss hin geneigt. An einigen Stellen finden sich Quellaufstösse . Diese tragen zur Entwässerung der Seen durch unter-irdischen Abfluss bei. Es handelt sich aber auch um aufstossendes Sickerwasser zwischen dem Grundwasserleiter und der kompakten Bergsturzbrekzie.

Standort
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